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IG BCE
Tarifrunde Kunststoff
Tarifergebnis Kunststoffindustrie Hessen erzielt
Die Tarifverhandlungen für die ca. 7.300 Beschäftigten in der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Hessen wurden am 30. August 2010 bereits in der ersten Verhandlungsrunde mit einem Abschluss beendet.

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Hessen-Thüringen und der Arbeitgeberverband HessenChemie verständigten sich auf einen neuen Vergütungstarifvertrag mit einer Laufzeit von 17 Monaten. Für 2010 wurde eine Einmalzahlung von 200 Euro vereinbart. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung von 50 Euro. Außerdem vereinbarten beide Seiten eine Erhöhung der Vergütungen um 2,7 Prozent für das Jahr 2011. Die Ausbildungsvergütungen werden um 21 Euro erhöht.

Das komplette Ergebnis anbei als pdf-Datei

Ergebnis KVI 30.8.2010
Energiepolitik zu Lasten von Arbeitsplätzen
Erklärung hessischer Gewerkschaften und Unternehmerverbänden

Das sogenannte Sparpaket der Bundesregierung sieht einschneidende Veränderungen bei Energie- und Stromsteuer vor, die eine massive weitere Verteuerung der Energie für das Produzierende Gewerbe zur Folge haben. Aus Sorge um Arbeitsplätze in Hessen - insbesondere in den Branchen Chemie, Metalle, Steine und Erden, Bau, Glas, Papier, Kali- und Salzbergbau, Kautschuk, Ernährung - appellieren die IG Metall und die IG Bergbau, Chemie, Energie in Hessen sowie die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und 12 hessische Industrieverbände an die Politik, eine weitere Verteuerung der Energie zu verhindern.......

Die komplette Pressemitteilung und die Gemeinsame Erklärung unter diesen Links.


Erklärung Verteuerung
Pressemitteilung Verteuerung der Energie
Auftakt für eine aktive Pharmapolitik in Hessen
IG BCE bietet der Branche ihre Erfahrung an

Waldeck, 9. Juli 2010
Als „Auftakt für eine aktive Pharmapolitik in Hessen" hat der IG BCE Landesbezirksleiter Rainer Kumlehn die turnusmäßige Tagung des Landesvorstands auf dem Schloß Waldeck bezeichnet. Dort hatte der Landesvorstand der IG Bergbau-Chemie-Energie (IG BCE) am 9. Juli 2010 als zentrales Thema der Sitzung die Pharmaindustrie auf der Agenda. In der hessischen Chemie stellt die Pharmabranche inzwischen mehr als 40 Prozent der Arbeitsplätze bereit. „Die Pharma-Industrie hat eine hohe strategische Bedeutung für die hessische Wirtschaft wie auch für die in Deutschland insgesamt. Deswegen möchten wir uns hier noch stärker einbringen und gemeinsam mit den Pharmaunternehmen und Verbänden Unternehmensstrategien konstruktiv diskutieren", so Kumlehn.
mehr...

Brandenburger Tor Politische Bildung - Zusatzseminar
Berlin - Die deutsche Hauptstadt
Unter diesem Titel findet vom 19. bis 24. September 2010 im Bildungszentrum Kagel-Möllenhorst ein Seminar für aktive und an politischer Arbeit interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer statt. Das Seminar beschränkt sich nicht auf „Wowi" und „Knut", sondern zeigt die Hauptstadt Deutschlands als Spiegel kultureller Entwicklungen. Dazu gehört der historische Rückblick genauso, wie der Blick auf die Berliner Problemlagen. Städtisches Wohnen und Arbeiten zählen ebenso zu den behandelten Themen wie Regierung, Parlament, Kiez, Kneipen und Kultur. Das Seminar ist anerkannt nach den Bildungsurlaubs- bzw. Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzen der Länder. Weitere Informationen im Flyer.
Nähere Informationen zum Seminar...
Brücke für Beschäftigung Rückblick Chemietarifrunde 2010
Große Unterstützung aus den Betrieben
Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern der IG BCE und den gewerkschaftlichen Vertrauensleuten, für die aktive und kreative Unterstützung während der zurückliegenden Tarifrunde. Die ersten Aktionen fanden zu Beginn der regionalen Verhandlungen in Hessen statt und wurden bis zu den bundesweiten Verhandlungen in Würzburg fortgesetzt. mehr...

Wirtschaftskrise
Hintergrundinfos zur Lage in Griechenland
Die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise seit der Großen Depression in den 30er Jahren ist noch nicht einmal ganz überstanden, da erschüttert die nächste Krise die Europäische Union: Griechenland kämpft mit massiven Liquiditätsproblemen und steht an der Schwelle zum Staatsbankrott. Die IG BCE fordert in dieser schwierigen Situation Solidarität mit dem europäischen Nachbarn, aber auch Anpassungsleistungen Griechenlands.
Nachstehend Hintergrundinformationen - auch zum downloaden.

Wirtschaftsinfos 3/2010
Brücke Chemie-Tarifabschluss
Brückenschlag 2010: Von der Krise in den Aufschwung
Die Beschäftigten der chemischen Industrie erhalten eine Einmalzahlung bis zu 715 Euro. Dazu kommt in florierenden Unternehmen ein Konjunkturbonus bis zu 260 Euro. Der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung" ist fortgeschrieben und garantiert ein hohes Ausbildungsniveau bis 2013. Die Übernahme nach der Ausbildung wird gezielt finanziell gefördert. Um die Beschäftigung stabil zu halten, haben die Chemie-Sozialpartner ein „Krisenbündnis Chemie - Brücken für Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit" geschlossen. Auf dieses Tarifabkommen haben sich IG BCE und Chemie-Arbeitgeber nach zweitägigen Verhandlungen am Mittwoch (21. April) in Würzburg geeinigt. Die Tarifverträge der chemischen Industrie gelten für rund 1.900 Betriebe mit 550.000 Beschäftigen. mehr...
Weitere Informationen zum Chemie-Tarifabschluss 2010
Tarifrunde Chemische Industrie
Rainer Kumlehn bei hr-iNFO
Im Interview mit dem Hessischen Rundfunk äußert sich Rainer Kumlehn, Landesbezirksleiter Hessen - Thüringen, zur laufenden Chemie - Tarifrunde: "Die Lösung muss gemeinsam gefunden werden". Weiterhin äußert er sich zur gestiegenen Bedeutung des Flächentarifvertrages und der besonderen Problematik einer Tarifrunde in der Krise. Unter dem Titel "Wie sich die Krise auf die Tarifauseinandersetzungen auswirkt" bietet hr-iNFO die Sendung als Podcast an. Sie steht bei www.hr-online.de in der Rubrik "Arbeit und Soziales" unter folgendem Link zum Download bereit:
Hessischer Rundfunk - Aufzeichnung der Sendung vom 27.3.2010
Konzertierte Aktion Thüringen 2010
Landesregierung Thüringen beschleunigt Industriepolitik
Die Landesregierung Thüringen macht Druck zur Stabilisierung und Weiter- entwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Unter dem Eindruck der demografischen Entwicklung, die im Osten schneller als in den westlichen Bundesländern zum Mangel an qualifizierten Fachkräften führen wird, macht Wirtschaftsminister Matthias Machnig verstärkt Druck mit der schon im Februar 2010 ins Leben gerufenen "Konzertierten Aktion Thüringen 2010". Die Landesregierung, die Arbeitgeberver- bände und die Industriegewerkschaften wollen gemeinsam die Tarifbindung verbessern, um die Attraktivität der Industrie - Arbeitsplätze zu erhöhen. Darüber hinaus wird eine Verbesserung der Ausbildung, sowie die Stärkung der Interessenvertretung durch Betriebs - und Personalräte unterstützt. Im Kern geht es um die Gewinnung von Menschen für die Industrie.
Beide Erklärungen stellen wir in der Anlage zur Verfügung.

Aufruf - Eine soziale Gesellschaft braucht starke Tarifpartner
Vereinbarung - Sicherung des Fachkräftebedarfs
Tarif Chemische Industrie
Chemie-Tarifverhandlungen Hessen ohne Ergebnis!
Die regionale Tarifverhandlung für die etwa 90.000 Beschäftigten der hessischen Chemie-Industrie ist am 17. März 2010 in Bad Homburg ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Die IG BCE hatte zunächst ihre Forderung nach Beschäftigungssicherung, einer Verlängerung des Tarifvertrages für mehr Ausbildungsplätze über 2010 hinaus und nach einer angemessenen Einkommenserhöhung ausführlich begründet.

Ein Abschluss mit einer kurzen Laufzeit wird angestrebt, als „Brücke für Beschäftigung". Die IG BCE sieht einen soliden wirtschaftlichen Hintergrund für die Forderungen.

Komplette Medieninformation vom 17.3.2010
„Wer zahlt die Zeche?“
Treffen von Kirchen und Gewerkschaften in Hessen

Die Folgen der Krise dürfen nicht auf dem Rücken ihrer Opfer ausgetragen werden. Um die Gesellschaft zusammenzuhalten, brauche der Sozialstaat eine starke Stimme. Dafür wollen sich Kirchen und DGB einsetzen - so die Spitzen der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer in Hessen sowie der Gewerkschaften im DGB Hessen nach einem gemeinsamen Gespräch am 3. März in Frankfurt. Diesen betroffenen Menschen eine Stimme zu geben, sei auch Aufgabe der Kirchen und der Gewerkschaften.

komplette Pressemitteilung vom 12.3.2010
Tarifeinigung für Kautschukindustrie Hessen
Durchbruch bei Regelungen für einen Demografietarifvertrag
Nach sehr schwierigen und immer wieder unterbrochenen Verhandlungen wurde für die Kautschukindustrie Hessen ein Tarifabschluss erreicht, der die Auswirkungen der Krise aber auch die aktuelle Situation der Branche berücksichtigt.

Auf der Grundlage eines Gesamtpaketes erhalten die rund  17.000 Beschäftigten für das Tarifjahr 2010 im April eine Einmalzahlung von 200 ¤ (Diese Zahlung kann bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Einigung mit dem Betriebsrat gekürzt werden, verschoben werden oder auch entfallen.) sowie im Oktober eine feste Einmalzahlung von 170 ¤. Arbeitnehmer im 3-Schicht-Betrieb erhalten 190 ¤.

Komplette Medieninformation vom 08.03.2010
Sprengvorbereitung Unternehmensfeindliche Propaganda des ZDF
Mitarbeiter und Firma wehren sich gegen Berichterstattung
In scharfer Form haben Unternehmensleitung, Mitarbeiter sowie „Runder Tisch" Gewässerschutz Werra-Weser die einseitige Berichterstattung über die Abwässer der Firma K+S Kali GmbH im Rahmen der Wissenschaftssendung „Abenteuer Wissen: Salz - Segen und Fluch des weißen Goldes" gerügt. In einer offiziellen Programmbeschwerde an den Vorsitzenden des ZDF-Fernsehrates wird kritisiert, dass K+S einseitig und unsachlich als Umweltsünder dargestellt wird während positive Umweltaktivitäten und Umwelterfolge der Firma verschwiegen werden. Die entsprechenden Beschwerdeschreiben können hier abgerufen werden.
Beschwerdebrief der K+S Kali GmbH
Beschwerdebrief - Runder Tisch Gewässerschutz Werra/Weser
Kiri Dyes geht auf Arbeitnehmer zu
Tarife gesichert!
Am Montag, den 08. Februar 2010 ist Kiri auf die Arbeitnehmervertretungen zugegangen.
In mehreren Gesprächen haben die Vertreter der Arbeitnehmer Herr Heinz Schaus, Herr Winfried Krag (für den GBR), Herr Jürgen Walter (Anwalt) und Thomas Meiers (Verhandlungsführer der IG BCE) deutlich gemacht, dass die Arbeitsverträge eine Tarifbindung beinhalten müssen.

Um Mitarbeitern, die einen neuen Arbeitsvertrag erhalten, entgegenzukommen ist Kiri bereit, den Tariflohn der chemischen Industrie zu zahlen, sowie die Inhalte des Manteltarifvertrages (Urlaub, Schichtzulagen usw.) umzusetzen. Ferner wird es auch Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld geben.

Komplette Pressemitteilung vom 9.2.2010
DyStar
Verkauf an Kiri Dyes
Am Donnerstag, dem 04. Februar 2010, hat die Insolvenzverwaltung mitgeteilt, dass die insolvente DyStar Textilfarben GmbH & Co KG an den indischen Investor Kiri Dyes verkauft wurde.
Aus Sicht der Arbeitnehmervertretungen und der IG BCE ist diese Lösung nicht zufriedenstellend, da Kiri keine langfristigen Produktionszusagen gemacht hat, sondern vielmehr die Produktion in Deutschland in spätestens zwei Jahren beenden will.
Die Arbeitnehmervertretungen und die IG BCE fordern Kiri auf, unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen, um eine langfristige Aufrechterhaltung der Produktion in Deutschland, unter Tarifbedingungen, zu sichern.

Pressemitteilung Verkauf DyStar
Egbert Biermann - geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG BCE Sorge um Arbeitsplätze
900 Gäste beim Neujahrsempfang
Traditionelles Neujahrestreffen der IG BCE, Bezirk Kassel 

Zur Bewältigung der Wirtschafts- und Finanzkrise ist es nach Auffassung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) notwendig, dass die Bundesregierung den Betrieben die Kurzarbeit bis Ende des Jahres 2011 gestattet und die Banken sich an den Kosten beteiligen. Das sagte das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG BCE, Egbert Biermann, beim traditionellen Neujahrestreffen seiner Gewerkschaft in Schenklengsfeld. „Es ist ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft, alles zu tun, um den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu bekämpfen", sagte Biermann auf dem größten nordhessischen Gewerkschaftstreffen vor rund 900 Zuhörern in der Großsporthalle.

Weitere Informationen, Bilder sowie ein Video siehen unten stehenden Link sowie in der Medieninformation vom Bezirk Kassel.

www.osthessennews.de
Medieninformation Bezirk Kassel vom 24.1.2010
Resolution Konzertierte Aktion
Wachstum, Beschäftigung, Innovation für Thüringen
Thüringen ist mit der schwersten ökonomischen Krise seit Jahrzehnten konfrontiert. Das stellt die Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften und auch die Landesregierung vor große Herausforderungen. Gemeinsam muss daher eine Politik auf den Weg gebracht und weiterentwickelt werden, die Wachstum stärkt, Beschäftigung sichert, Investitionen fördert und die Binnenkaufkraft unterstützt. Der Landesbezirksvorstand Hessen-Thüringen der IG BCE erwartet, dass alle Möglichkeiten des Landes zur Sicherung von Unternehmen, die Erhaltung von Arbeitsplätzen und die Investitionen in die Potenzialentwicklung der Wirtschaft in Thüringen eingeleitet bzw. genutzt werden. mehr...

Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“
Trotz Wirtschaftskrise mehr Ausbildungsplätze
Vorgaben des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung" deutlich übererfüllt

Wiesbaden - 18. November 2009. Vertreter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und des Arbeitgeberverbandes HessenChemie haben am "Runden Tisch für Arbeitsmarktfragen" die Umsetzung der Vorgaben des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung" in Wiesbaden überprüft.

Das Ergebnis ist erfreulich:
Der Tarifvertrag verpflichtete die Unternehmen der hessischen Chemie für 2009 die Zahl von 1377 Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Diese Vorgabe konnte mit 1510 um 9,7 Prozent deutlich übertroffen werden.

Komplette Presseinformation 18.11.2009
Sozialpartnerwerkstatt
„Lebensarbeitszeit und Demografie“
Am Montag, dem 2. November 2009, fand im Industriepark Frankfurt Höchst, Behrensbau, eine Sozialpartnertagung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Landesbezirk Hessen-Thüringen gemeinsam mit den Chemie-Arbeitgebern statt.

Über 200 Teilnehmer informierten sich anhand betrieblicher Beispiele und diskutierten über den Stand der Umsetzung des Tarifvertrags „Lebensarbeitszeit und Demografie.

Komplette Medieninformation 2.11.2009
Das Sinnatal darf nicht sterben!
Schließung des Plastal Standortes in Sterbfritz droht.
Deshalb organisierten Bezirkssekretär Oliver Eichling und die Betriebsräte einen Aktionstag, zu dem 400 Menschen im Laufe des Tages den Weg in die Mehrzweckhalle in Sterbfritz fanden. Darunter waren nicht nur Beschäftigte mit ihren Angehörigen, sondern weitere Gewerbetreibende, sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden, aber vor allem Bewohner der Region. Sie alle fürchten, dass das Sinntal wirtschaftlich ausbluten könne. Unterstützt wurden die Kollegen vor Ort von Politikern aus der Region und IG BCE Hauptvorstandsmitglied Egbert Biermann. Diese beklagten in ihren Reden vor allem eine mangelnde Prüfung von Alternativen. Sie wollen jetzt gemeinsam mit Führungskräften des Standortes eine sogenannte "Einzellösung" erarbeiten.

Demografietarifvertrag
Dem Leben mehr Zeit geben
Rund 60 Tarifkommissionsmitglieder der Chemie- und Kunststoffindustrie Hessen bewerteten am 25. Juni 2009 in Fulda den Stand der Umsetzung des in der Tarifrunde 2008 neu vereinbarten Tarifvertrages "Demografie und Lebensarbeitszeit" in den jeweiligen Betrieben beider Branchen.

Zu Beginn der Veranstaltung rief der Landesbezirksleiter Rainer Kumlehn nochmals in Erinnerung: "Mit den Tarifabschlüssen 2008 haben wir einen Meilenstein in der deutschen Tariflandschaft gesetzt. Es ist uns gelungen, den Weg frei zu machen für einen flexiblen Übergang in den Ruhestand. Zugleich haben wir damit eine Beschäftigungsbrücke zwischen Jüngeren und Älteren geschlagen." Dies sein ein Novum in der tarifpolitischen Landschaft. Damit sei man trotz schwieriger Rahmenbedingungen voll handlungs- und gestaltungsfähig.
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Tarifinformation
Für Wella gelten in Zukunft die Tarifverträge der Chemie
Die Unternehmen Wella AG, Wella Intercosmetic GmbH und die Wella Manufacturing GmbH sind dem Arbeitgeberverband HessenChemie beigetreten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Darmstadt und Weiterstadt gelten von nun an die Arbeitsbedingungen der Chemietarifverträge, wie sie mit der Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie abgeschlossen wurden.

Mit dem Beitritt konnten die achtmonatigen Verhandlungen zwischen Unternehmen, Arbeitgeberverband HessenChemie und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Im Zuge der durch die Übernahme angestrebte Harmonisierung der Arbeitsbedingungen zwischen der Procter & Gamble (P&G) Firmengruppe und der Wella AG werden in einem Überleitungsprozess die Arbeitsbedingungen des Chemie-Flächentarifvertrages übernommen.

Komplette Tarifinformation Wella (pdf)
Landesbezirksleiter
Rainer Kumlehn
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BWS-500-150401-10
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